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10.04.2012 Geschichte der BUND-Kreisgruppe Dortmund

Am 10. April 1981 trafen sich etwa ein Dutzend Mitglieder des damaligen Bundes für Natur- und Umweltschutz NRW (BNU-NRW) im Restaurant Hövelpforte, um die Kreisgruppe Dortmund des späteren BUND aus der Taufe zu heben. Unser Landesverband war 5 Jahre vorher noch unter der Bezeichnung BNU-NRW gegründet worden.

In Dortmund gab es damals etwa 40 Mitglieder, die am 11.2.1982 einen ersten Vorstand wählten (1. Vorsitzende: Erika Altekruse, 2. Vorsitzender: Gerd Wegner).

Als erste Arbeitsgruppen wurden die Planungsgruppe, die Ernährungsgruppe und die Wildkrautgruppe ins Leben gerufen. Später folgten die Biotopschutzgruppe, die sich damals um das Naturschutzgebiet "Auf dem Brink" kümmerte, und die AG "Umweltschutz im Haushalt", die für Wasser- und Energiesparen im Haushalt warb.

Legendär sind die monatlichen Altpapiersammlungen auf den Marktplätzen in Huckarde und Dorstfeld, die nicht unerheblich zur Finanzierung unserer Kreisgruppe beitrugen. Wer erinnert sich noch an Projektgruppen zur Bundesgartenschau, zur Internationalen Bauaustellung Emscherpark?

Gerd Wegner, der am 1.6.1983 zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde, bemühte sich parallel um den Informationsfluss innerhalb der Kreisgruppe und schuf mit den "Mitteilungen" – dem späteren "BUND-Falter" – ein regelmäßiges Informationsforum für die Mitglieder. In der Redaktionsgruppe wurde in den Anfangsjahren geschnippelt, geklebt und montiert. Anfangs 6 mal im Jahr wurde das Mitteilungsblättchen eingetütet und verschickt.

Eine vollständige Aufzählung der Aktivitäten und Personen, die in den Folgejahren für die Kreisgruppe ehrenamtlich arbeiteten, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Im Jahr 1993 wurde der bis dahin meist dreiköpfige Vorstand durch das BUND-Team abgelöst.

Waren es in den Anfangsjahren mehr praktische Naturschutzaktivitäten, die angepackt wurden (Tümpel anlegen und entschlammen, Wildwiesen anlegen und pflegen), so öffnete sich die Kreisgruppe später auch anderen Umweltthemen. Abfall- und Energiefragen kamen hinzu. Ein Bürgerbegehren gegen eine geplante Müllverbrennungsanlage wurde unterstützt und zusammen mit dem Energiewendekomitee für die Rekommunalisierung des Stromnetzes gekämpft.

Auch eine Bürogruppe gab es bis 1991, die dafür sorgte, dass das Büro wöchentlich mindestens zwei Stunden geöffnet war. Während die BUND-Treffen bis 1986 noch im Therapeutikum (Wartezimmer einer anthroposophischen Arztpraxis) am Platz von Leeds stattfanden, konnte die Kreisgruppe ihr erstes eigenen Domizil im Jahr 1987 in der Redtenbacherstraße (Kreuzvierteil) gemeinsam mit AKOPLAN, einer unabhängigen Gruppe von Raumplanern beziehen. Im August 1989 erfolgte der Umzug in den Union Gewerbehof, der bis heute in unterschiedlichen Räumen unser Domizil ist.

Die Mitgliederzahl hat sich in den ersten Jahren stürmisch entwickelt. Von anfangs 40 stieg sie in den ersten 10 Jahren auf über 500 und erreichte später Spitzenwerte von fast 1000. Heute hält sie sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen bei etwa 800.

Wer sich für Details der Kreisgruppengeschichte interessiert, kann im BUND-Büro sämtliche archivierten BUND-Falter der letzten 30 Jahre einsehen.


Was steht an?

  • 16.3.2017, 19.00 Uhr: Monatstreffen im Bildungsforum
  • 18.3.2017, 14.00 Uhr: Arbeitseinsatz Streuobstwiese Nierstefeldweg
  • 1.4.2017, 10-16 Uhr: Obstbaumschnittseminar im Bildungsforum
 

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