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25.04.2012 Stadtwald Dortmund

Die Stadt Dortmund besitzt 2.341 Hektar Wald. Eine Übersicht ist hier zu finden. Der Stadtwald wird als Sonderwirtschaftswald „Erholungswald“ bewirtschaftet. Nach dem Bundeswaldgesetz stehen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion gleichrangig nebeneinander. Dabei sind die Wohlfahrtswirkung und der volkswirtschaftliche Nutzen des Waldes optimal zu entwickeln, der Naturhaushalt sicherzustellen und eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt anzustreben.  Die aktuellen Einschlagspläne für das Winterhalbjahr 2016/2017 finden sich hier.

Der Stadtwald Dortmund ist nach den Vorschriften über den öffentlichen Waldbesitz, nach dem Landesforstgesetz NW und der Vorschrift über Bewirtschaftungsgrundsätze und mittelfristige Betriebsplanungen im Staats- und Gemeindewald, nach neuzeitlichen forstwirtschaftlichen Grundsätzen zu bewirtschaften. Namentlich ist die Ertragskraft des Waldes und die Nachhaltigkeit der Holznutzung zu erhalten, der Wald vor Schäden zu bewahren und die Walderzeugnisse nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu verwerten.

Die Ziele decken sich mit der Gemeindeordnung NW, wonach der Wald pfleglich und wirtschaftlich zu verwalten und ordnungsgemäß nachzuweisen ist. Dies wird durch die Umsetzung des „Ökologisch orientierten Waldpflegeprogramms für den Stadtwald Dortmund„ gewährleistet, das der Ausschuss für Bau, Verkehr und Grünflächen 1993 beschlossen hat. Sämtliche Maßnahmen zur Waldpflege werden in Waldpflegeplänen festgelegt, welche sich an der mittelfristigen Betriebsplanung zu orientieren haben. Nach dem Landesforstgesetz NW sind Kommunalwaldungen nach einem gemeinsamen Betriebsplan zu bewirtschaften. Hieraus ergibt sich eine überbezirkliche Bedeutung.

Der Landschaftsbeirat hat in seiner Sitzung am 21.3.2012 angeregt, an der anstehenden Neuaufstellung des Forsteinrichtungswerkes frühzeitig beteiligt zu werden. In diesem Zusammenhang sollte in jedem (Wald-)Naturschutzgebiet mindestens eine nicht betretbare Wildnisinsel eingerichtet und entsprechend beschildert werden. 

Aus der Sicht des Umweltamtes ist es wegen der Verkehrssicherungspflicht schwierig, Totholzinseln und Wildnisbereiche für den Artenschutz anzulegen. Es ist aber geplant, derartige Ruhebereiche demnächst in den Naturschutzgebieten Kurler Busch und Aplerbecker Wald in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station einzurichten.


Was steht an?

  • 16.3.2017, 19.00 Uhr: Monatstreffen im Bildungsforum
  • 18.3.2017, 14.00 Uhr: Arbeitseinsatz Streuobstwiese Nierstefeldweg
  • 1.4.2017, 10-16 Uhr: Obstbaumschnittseminar im Bildungsforum
 

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