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16.01.2014 Nahverkehrsplan Dortmund - Stellungnahme von VCD und BUND

In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Nahverkehrsplan Dortmund heben der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der BUND positiv hervor, dass - anders als in einigen Städten und Kreisen der Nachbarschaft - in Dortmund kein Kahlschlag bei Bussen und Bahnen geplant sei und der Nahverkehrsplan auch nicht vorrangig unter der Maßgabe erstellt wurde, zu sparen. Aus der Sicht der beiden Verbände stellt der vorgelegte Entwurf eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung des ÖPNV in Dortmund dar. Die finanziellen Zwänge, unter denen Dortmund derzeit und auch absehbar steht, sehen die Verbände durchaus. Trotz knapper Kassen muss aber ein guter öffentlicher Nahverkehr gerade aus Gründen von Klimaschutz und Daseinsvorsorge eine hohe Bedeutung einnehmen.

Insofern gibt es auch einige Kritik  am vorgelegten Plan. So hätten sich die Verbände grundsätzlich eine stärkere Einbettung in die Landes- und Regional- sowie in die weitere Stadtentwicklungsplanung gewünscht. Im Detail mahnen VCD und BUND besonders eine bessere Verknüpfung des Bus- und Bahnnetzes in die Nachbarstädte an. Namentlich nennt der Verkehrsclub dabei Verbindungen über Lütgendortmund nach Bochum, über Schanze nach Herdecke, über Grevel und Lanstrop Richtung Lünen sowie über Derne bis Lünen-Süd. Gerade hier werde viel Potenzial an das Auto verschenkt, denn die Lebenswelt vieler Menschen endet immer seltener an der Stadtgrenze. Ganz konkret wird die Verlängerung der Buslinie 450 über den Haltepunkt Schanze hinaus nach Herdecke Mitte vorgeschlagen. Als Ziel sollte in die Planung des Busnetzes aufgenommen werden, die Verbindungen in den Randbereichen sowie über die Stadtgrenze hinaus sowohl zum nächsten Stadtteilzentrum, aber insbesondere auch in die Innenstadt zu prüfen.

Weiter machen sich die Verbände für spätere Fahrten des Nachtexpresses an Werktagen auch nach 0.45 Uhr stark, so wie sie in Städten vergleichbarer Größenordnung wie Essen existieren. Auch mehr Busspuren und konkrete Planungen für die Beschleunigung des Busnetzes stehen auf dem Wunschzettel von VCD und BUND, ebenso eine bessere ÖPNV-Anbindung für die Thier-Galerie. Überprüft werden sollte beim Nachtexpress die Haltestellensituation an der Reinoldikirche. Hier ist der Platz als einziger Knotenpunkt für alle Nachtexpress-Linien nicht mehr geeignet.

Bei der Stadtbahn mahnen die Verbände den zügigen barrierefreien Ausbau der U47-Haltestellen an der B1 an. Viele Fahrgäste überqueren anstelle der mit Umwegen verbundenen Fußgängerbrücken verbotswidrig die B1-Fahrbahn. Begrüßt werden die Pläne zur Verlängerung der U49 bis Wellinghofen, auch die Überlegung der Stadt, auf die im Betrieb teure Tunnellösung zu verzichten und stattdessen die U49 an der Zillestraße enden zu lassen.


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