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02.01.2014 Schutzwürdige Biotope in NRW

Mit Hilfe der neuen Smartphone-App „app in die Natur“ (www.app-in-die-natur.nrw.de) können ab sofort alle unter Schutz stehenden Gebiete in Nordrhein-Westfalen abgerufen werden, u.a. die 26 Dortmunder Naturschutzgebiete.

Die App enthält Informationen zu über 3600 Natur-, FFH- und Vogelschutzgebieten, über 5.000 Alleen und über 60.000 unter Schutz stehende oder schützenswerte Lebensräume aller Größen für seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Daten der App fußen auf dem NRW-Biotopkataster: http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/bk/de/karten/bk

In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit 3.151 Naturschutzgebiete, einen Nationalpark, 518 Gebiete unter dem europäischen Schutzstatus der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete), 28 Vogelschutzgebiete mit europäischem Schutzstatus, 29.234 schutzwürdige und 33.471 unter Schutz stehende Biotope als kartierte Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten sowie 5.581 Alleen.

Unter Themen kann man die gefragten Schutzkategorien abfragen. Die schutzwürdigen Biotope (BK) werden ab dem Maßstab 1:200.000 sichtbar. Weitere Kartenlayer können über den Info-Button hinzugeladen werden. Klickt man mit dem Info-Button auf eines der Gebiete auf der Karte, so erhält man die Gebietsinformationen.

In Nordrhein-Westfalen leben über 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten.  Etwa 45 Prozent der Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Nach der aktuellen „Roten Liste NRW“ sind dabei Schmetterlinge (rund 55 Prozent), Moose (60 Prozent), Kriechtiere (etwa 71 Prozent) sowie Vögel und Wildbienen/Wespen (jeweils rund 52 Prozent betroffen) überdurchschnittlich gefährdet. Die Ursachen des Artensterbens sind häufig menschengemacht: Hierzu gehören unter anderem die zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung und Zerschneidung naturnaher Lebensräume und der fortschreitende Flächenfraß. So gehen täglich in NRW etwa 10 Hektar an wertvollen Lebensräumen für eine Vielzahl von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten verloren.

 


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