Sie befinden sich hier:

07.09.2014 Klimaschutz in Dortmund

Auch an der Stadt Dortmund geht der Klimawandel nicht vorbei. Starkregen und Orkane nehmen zu, zuletzt Pfingsten 2014, als ein Viertel aller Straßenbäume in den westlichen Stadtteilen umstürzten.

Seit 1993 ist die Stadt Dortmund Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ Als Mitglied des Klimabündnisses hat sich die Stadt gemeinsam mit über 1.300 Kommunen aus 17 europäischen Ländern das Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen aus dem Jahr 1990 bis zum Jahr 2030 um 50 % zu reduzieren. Langfristig soll ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2 pro Einwohner erreicht werden.

In Dortmund ergeben sich aus den Endenergieverbräuchen des Jahres 2008 CO2-Emissionen von ingesamt 4,08 Tonnen (=7,03 t pro Kopf). Diese verteilen sich auf die privaten Haushalte (37 %), den Wirtschaftssektor (30 %), den Verkehr (31 %) und die Kommune (2 %).

Über die Sektoren hinweg betrachtet stehen die strombedingten Emissionen mit 1,7 Mio. Tonnen CO2 bzw. 39 % an erster Stelle, dann folgen die Niedertemperaturwärme mit 1,2 Mio. Tonnen, die Kraftstoffe mit 1,1 Mio. Tonnen. An vierter Stelle ist die Prozesswärme mit 0,5 Mio. Tonnen an den lokalen CO2-Emissionen beteiligt.

Im lokalen Klimaschutzkonzept von 1996 hatte sich der Rat der Stadt Dortmund verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2005 um 25 % zu senken. Mit einer Reduktion der CO2-Emissionen von 6 Mio. t im Jahr 1990 auf 4,5 Mio. t im Jahr 2005 wurde quasi eine Punktlandung hingelegt, die allerdings zu einem großen Teil durch die Stilllegung energieintensiver Industrieanlagen erreicht wurde.

Sorgenkind ist und bleibt der Verkehrssektor; hier gab es eine Zunahme der CO2-Emissionen um 21 % im Zeitraum 1990 bis 2005. Die Emissionen des Flugverkehrs sind in Dortmund mit 2,6 % an den Verkehrsemissionen beteiligt, sie nahmen von 1994 bis 2005 um 128 % zu! Beim Flugverkehr werden nach dem Territorialprinzip nur die Starts und Landungen am Flughafen Wickede sowie die dabei über die Stadtgebiet verursachten Emissionen berücksichtigt.

Weiterlesen...

09.04.2012 Dortmunder Manifest: DEW21 in Dortmunder Hände!

Bündnis DEW kommunal:
Für eine ökologische und preiswerte Energieversorgung in Dortmund! Unterschreiben Sie jetzt hier:
Dortmunder Manifest

Die Gewinnung von elektrischem Strom aus fossilen Energieträgern und aus Atomkraft sowie das Festhalten der hochkonzentrierten Energiewirtschaft an Mammut-Technologien blockieren unsere Zukunft.

Unser lokaler Energieversorger DEW21 ist zu 47 % im Eigentum der RWE. Dieser Energiekonzern setzt weit überwiegend auf Kohle und Atom. Dabei wissen wir: Die fossilen Brennstoffe und auch das Uran gehen zur Neige. Dadurch sind neben den Klimafolgen auch dramatische Preiserhöhungen in den kommenden Jahren unausweichlich.

Weiterlesen...

29.10.2013 Kohle-Kraft stoppen!

Quelle: Rike  / pixelio.deDie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist dieser Tage bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD verantwortlich für die Energiepolitik und die Zukunft der Energiewende. Es ist zu befürchten, dass sie ihre Klientelpolitik fortführen und auf eine Fortführung der Kohlesubventionierung hinarbeiten wird. Fordern Sie Frau Kraft und die verhandelnden Parteien auf, für eine zukunftsorientierte Energiepolitik einzustehen. Unterzeichnen Sie den Appell auf der Online-Beteiligungsplattform Campact: https://www.campact.de/energiewende/

30.03.2013 "Strompreislügen" - Energiepreise zu hoch?

Die Gegner der Energiewende blasen zum Angriff auf die erneuerbaren Energien und auf das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Mit verzerrten Kostenargumenten machen insbesondere die vier großen Energiekonzerne Stimmung gegen die Energiewende.

Argumente gegen die „Strompreislügen“ des Bündnisses DEW kommunal.

Weiterlesen...

14.07.2013 Kein grünes Licht für Klimakiller Datteln 4!

Kein grünes Licht für Klima-Killer: Das Kohlekraftwerk Datteln 4 ist ein Schwarzbau. Nun entscheidet die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, ob sie den Klima-Killer nachträglich legalisiert - und dafür Recht verbiegt. Wir lassen nicht zu, dass Rot-Grün sein Wort bricht! Campact, der BUND, die DUH, die klima-allianz und verschiedene BIs haben deshalb eine Online-Kampagne gestartet. Macht mit! Unterschreibt unseren Appell!

https://www.campact.de/datteln/appell/teilnehmen/


Was steht an?

  • 22.6.2017, 19:00 Uhr: BUND-Monatstreffen
  • 24.6.2017, 11-15 Uhr: Arbeitseinsatz im NSG Auf dem Brink
  • 1.7.2017, 15-20 Uhr: Sommerfest BUND/NABU
  • 23.7.2017, 11-14 Uhr: Führung über den Hauptfriedhof
  • 26./27.8.2017, 10-17 Uhr: Heidemarkt im Botanischen Garten Rombergpark
 

Der BUND Dortmund sucht

Bewerbungen hier

 

Nachhaltige Hilfe für die Dortmunder Natur

Unterstützen Sie unsere Arbeit, werden Sie Mitglied.

Weitere Informationen

 
BUNDfalter
 

Jetzt zum Ökostrom- anbieter wechseln!

Atomausstieg selber machen
 

Metanavigation: