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30.11.2014 DEW21/RWE - Jetzt reicht's - Anbieter wechseln!

Der Rat der Stadt stimmt am 11.12.2014 über die Vorlage ab, mit der es zu einer Neuauflage des Bündnisses mit RWE bei der Versorgung Dortmunds mit Strom und Wasser kommen wird. Diesmal unbefristet, aufkündbar frühestens nach 25 Jahren (!). Nur die Höhe des Anteils von RWE wird sich etwas verringern, auf knapp 40 Prozent (von bislang 47 %). Mit Vernunft hat das, was da kommen soll, nichts mehr zu tun. Wir können aber gleichwohl noch was tun. Wir können uns weigern, beim Aufbessern der Bilanzen von RWE mitzuhelfen, indem wir uns von der DEW als Versorger verabschieden. Mehr dazu hier: DEW mit ungenießbaren Zutaten.

Reiner Ökostrom ist nur unwesentlich teurer als der Strom von DEW21. Wer es genauer wissen möchte, was ein Wechsel finanziell bedeutet, dem empfehlen wir die Nutzung unseres BUND-Strompreisrechners.

07.08.2009 Klimageräte - Beratung in Bau- und Elektromärkten mangelhaft

Um im Sommer Wohnräume zu kühlen, werden immer mehr Kompaktklimageräte gekauft. Schlechte Beratung stellten Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bei Testbesuchen in Dortmunder Bau- und Elektromärkten fest. Kunden werden unzureichend über den hohen Stromverbrauch der Geräte informiert und bekommen viele höchst ineffiziente Modelle angeboten.

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21.12.2014 Frackingfreie Gemeinde - Rat folgt BUND

Der Rat der Stadt Dortmund hat sich am 19.2.2015 mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Grüne und LINKEN auf Anregung des BUND zur "Frackingfreien Gemeinde" erklärt. Die SPD und die GRÜNEN hatten fast wortgleiche Anträge eingebracht. Zwar gibt es derzeit keine konkreten Pläne für Dortmund, aber im Ruhrtal hat sich bereits die Firma Wintershall die Rechte für Probebohrungen gesichert. Die Nachbarkommunen Kamen, Hamm, Hagen, Schwerte und Ennepe-Ruhr-Kreis hatten bereits früher durch politische Beschlüsse das Fracking auf ihrem Stadt- bzw. Kreisgebiet abgelehnt.

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07.09.2014 Klimaschutz in Dortmund

Auch an der Stadt Dortmund geht der Klimawandel nicht vorbei. Starkregen und Orkane nehmen zu, zuletzt Pfingsten 2014, als ein Viertel aller Straßenbäume in den westlichen Stadtteilen umstürzten.

Seit 1993 ist die Stadt Dortmund Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ Als Mitglied des Klimabündnisses hat sich die Stadt gemeinsam mit über 1.300 Kommunen aus 17 europäischen Ländern das Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen aus dem Jahr 1990 bis zum Jahr 2030 um 50 % zu reduzieren. Langfristig soll ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2 pro Einwohner erreicht werden.

In Dortmund ergeben sich aus den Endenergieverbräuchen des Jahres 2008 CO2-Emissionen von ingesamt 4,08 Tonnen (=7,03 t pro Kopf). Diese verteilen sich auf die privaten Haushalte (37 %), den Wirtschaftssektor (30 %), den Verkehr (31 %) und die Kommune (2 %).

Über die Sektoren hinweg betrachtet stehen die strombedingten Emissionen mit 1,7 Mio. Tonnen CO2 bzw. 39 % an erster Stelle, dann folgen die Niedertemperaturwärme mit 1,2 Mio. Tonnen, die Kraftstoffe mit 1,1 Mio. Tonnen. An vierter Stelle ist die Prozesswärme mit 0,5 Mio. Tonnen an den lokalen CO2-Emissionen beteiligt.

Im lokalen Klimaschutzkonzept von 1996 hatte sich der Rat der Stadt Dortmund verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2005 um 25 % zu senken. Mit einer Reduktion der CO2-Emissionen von 6 Mio. t im Jahr 1990 auf 4,5 Mio. t im Jahr 2005 wurde quasi eine Punktlandung hingelegt, die allerdings zu einem großen Teil durch die Stilllegung energieintensiver Industrieanlagen erreicht wurde.

Sorgenkind ist und bleibt der Verkehrssektor; hier gab es eine Zunahme der CO2-Emissionen um 21 % im Zeitraum 1990 bis 2005. Die Emissionen des Flugverkehrs sind in Dortmund mit 2,6 % an den Verkehrsemissionen beteiligt, sie nahmen von 1994 bis 2005 um 128 % zu! Beim Flugverkehr werden nach dem Territorialprinzip nur die Starts und Landungen am Flughafen Wickede sowie die dabei über die Stadtgebiet verursachten Emissionen berücksichtigt.

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09.04.2012 Dortmunder Manifest: DEW21 in Dortmunder Hände!

Bündnis DEW kommunal:
Für eine ökologische und preiswerte Energieversorgung in Dortmund! Unterschreiben Sie jetzt hier:
Dortmunder Manifest

Die Gewinnung von elektrischem Strom aus fossilen Energieträgern und aus Atomkraft sowie das Festhalten der hochkonzentrierten Energiewirtschaft an Mammut-Technologien blockieren unsere Zukunft.

Unser lokaler Energieversorger DEW21 ist zu 47 % im Eigentum der RWE. Dieser Energiekonzern setzt weit überwiegend auf Kohle und Atom. Dabei wissen wir: Die fossilen Brennstoffe und auch das Uran gehen zur Neige. Dadurch sind neben den Klimafolgen auch dramatische Preiserhöhungen in den kommenden Jahren unausweichlich.

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29.10.2013 Kohle-Kraft stoppen!

Quelle: Rike  / pixelio.deDie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist dieser Tage bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD verantwortlich für die Energiepolitik und die Zukunft der Energiewende. Es ist zu befürchten, dass sie ihre Klientelpolitik fortführen und auf eine Fortführung der Kohlesubventionierung hinarbeiten wird. Fordern Sie Frau Kraft und die verhandelnden Parteien auf, für eine zukunftsorientierte Energiepolitik einzustehen. Unterzeichnen Sie den Appell auf der Online-Beteiligungsplattform Campact: https://www.campact.de/energiewende/


Was steht an?

  • 19.10.2017, 19.00 Uhr - Monatstreffen im Bildungsforum
  • 16.11.2017, 19.00 Uhr - Monatstreffen im Bildungsforum (für Neulinge)
  • 9.12.2017, 11-15 Uhr - Ökologisches Kochen (ausgebucht)
 

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