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10.06.2012 Heckenschnitt

Gebüsche und Hecken haben eine hohe Bedeutung als Nistplätze und Zufluchtstätten für Vögel und sichern ihnen das Nahrungsangebot. Um diese Funktionen zu erhalten, verbietet § 64 des Landschaftsgesetzes Nordrhein-Westfalen (LG), "in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken und Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen".

Das bedeutet: die frischen Sommertriebe, z.B. an Form- und Gartenhecken, besonders an Wegen und Bürgersteigen, dürfen geschnitten werden. Dabei ist darauf zu achten, dass eventuell vorhandene Nester nicht freigeschnitten oder brütende Vögel nicht unnötig beunruhigt werden.

Wer beabsichtigt, eine Hecke stärker zurückzuschneiden, sollte dies in der Zeit von Oktober bis Februar erledigen. Muss dies, "aus wichtigen Gründen außerhalb der zulässigen Zeit durchgeführt werden" (§ 64 LG), muss schriftlich eine Ausnahmegenehmigung von diesen Bestimmungen beantragt werden bei der

Stadt Dortmund, Umweltamt
Brückstraße 45
44122 Dortmund
Tel.: 0231 50-26903 oder 0231 50-25422
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neben der genauen Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten und der Angabe der Gründe empfiehlt es sich, dem Antrag eine Lageskizze beizufügen. Die Baumschutzsatzung sowie ein Formular zum Antrag auf Beseitigung von Bäumen und Hecken stehen auf der Seite des Umweltamtes als Download bereit. Weitere Informationen zum Baumschutz finden sich auf den Internetseiten des Umweltamtes.


Was steht an?

  • 6.5.2017, 11:00 Uhr: Ökologisch Kochen mit dem BUND
  • 14.5.2017, 10:45 Uhr: Wanderung "Rund um Barop"
  • 18.5.2017, 19:00 Uhr: BUND-Monatstreffen
 

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