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01.05.2014 Leitfaden zum Schutz der Höhlenbäume und ihrer Bewohner

Baumhöhlen sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche geschützte Tierarten. Fledermäuse, Vögel, Eichhörnchen und Insekten bewohnen die Höhlen in wechselnder Besetzung. In Frankfurt am Main werden alle bekannten Höhlenbäume mit einer Plakette markiert und im Baumkataster des Grünflächenamtes vermerkt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass bei notwendigen Baumpflegemaßnahmen keine Höhlen übersehen werden. Zu diesem bewährten System hat die Stadt nun, mit Unterstützung der Deutschen Bundesumweltstiftung, einen Leitfaden erarbeitet. Er gibt Grünflächenämtern und Naturschutzbehörden im gesamten Bundesgebiet eine Entscheidungshilfe, wie den Belangen der Verkehrssicherung Rechnung getragen werden kann, ohne versehentlich Baumhöhlen zu vernichten. Diese dienen streng geschützten Fledermäusen, Vögeln, Insekten oder Eichhörnchen als Lebensraum.

Der zweiteilige Bericht steht auf den Internetseiten der Stadt Frankfurt zum Download bereit (Teil 1: Projektbericht - Teil 2: Leitfaden)

23.04.2012 Fledermaus AG des NABU Dortmund

Die Fledermausgruppe Dortmund (FLEDO) des Naturschutzbundes (NABU) Dortmund gibt es seit dem Jahr 2005. Die ca. 8 Mitglieder betreuen in den Dortmunder Wäldern ca. 100 Fledermauskästen, die vor allem vom Großen Abendsegler, aber auch z.B. von der Rauhautfledermaus als Quartier genutzt werden. Durch eine Kastenkontrolle im Frühjahr und Herbst kann man feststellen, welche Arten sich zu welcher Zeit in welchem Gebiet aufhalten. Durch Fledermausdetektoren werden die Laute der Fledermäuse hörbar gemacht.

Wie viele verschiedene Arten gibt es in Dortmund/Deutschland?

In Dortmund wurden bisher 15 Fledermausarten nachgewiesen: Wasserfledermaus, Teichfledermaus, Kleine Bartfledermaus, Wimpernfledermaus, Fransenfledermaus, Zweifarbfledermaus, Breitflügelfledermaus, Großer Abendsegler, Kleiner Abendsegler, Zwergfledermaus, Rauhautfledermaus, Alpenfledermaus, Großes Mausohr, Mückenfledermaus und Braunes Langohr. In Deutschland sind weitere 9 Arten vertreten.

Wie kann man die Fledermaus AG unterstützen?

Sehr wichtig für Fledermäuse ist der Schutz ihrer Quartiere. Diese können sich z.B. in oder an Gebäuden oder in Baumhöhlen befinden. Wenn jemand ein Quartier von Fledermäusen an seinem Haus oder in einer Baumhöhle entdeckt, würde das die AG Fledermausschutz sehr interessieren. Meldungen können an die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesandt werden.

Für den Fall, dass eine verletzte oder verirrte Fledermaus aufgefunden wird, kann das Fledermausnotruftelefon (0175 - 2854328) angerufen werden.

Was kann jeder einzelne tun, um Fledermäuse zu unterstützen?

Was für alle heimischen Tiere im Allgemeinen gilt, gilt auch für die Fledermäuse. Im Garten ist ein wenig Unordnung nicht verkehrt. Durch eine naturnahe Gestaltung und die Förderung von Insekten, z. B. durch das Pflanzen einheimischer Gewächse, die Anlage eines naturnahen Gartenteiches und viele Wildblumen, erhöht sich das Nahrungsangebot für die Fledermäuse. Besonders nachts blühende Stauden und Sträucher ziehen Nachtfalter und somit Fledermäuse an. Zusätzlich können Fledermauskästen aufgehängt werden. Unbedingt vermieden werden sollte der Einsatz von Insektiziden und Unkrautvernichtern.

Weitere Informationen unter www.fledermausschutz.de


Was steht an?

  • 6.5.2017, 11:00 Uhr: Ökologisch Kochen mit dem BUND
  • 14.5.2017, 10:45 Uhr: Wanderung "Rund um Barop"
  • 18.5.2017, 19:00 Uhr: BUND-Monatstreffen
 

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