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Die Naturschutzgruppe stellt sich vor

Natur erleben, begreifen und schützen, das sind die Ziele der Naturschutzgruppe. Dazu pflegen wir im Auftrag der Stadt Dortmund eine Feuchtwiese im Naturschutzgebiet „Auf dem Brink“ in Kemminghausen und betreuen Nistkästen in einem Geschützten Landschaftsbestandteil im Wannebachtal (DO-Holzen). Hierzu suchen wir Helferinnen und Helfer (Jahresplan 2016). Kontakt: Ulla Trojan, Telefon: 0231-813642 oder 0178-8546072, e-Mail: ursula.trojan(at)dokom.net.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Lebensraum Feuchtwiese. Dieser Biotoptyp zeichnet sich durch hohe Grundwasserstände aus. Auf feuchten bis nassen Böden entstehen spezielle Lebensgemeinschaften mit einer enormen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Man denke nur an die Amphibien, die hier eine optimale Heimat finden.

In früherer Zeit waren Feuchtwiesen in ganz Deutschland weit verbreitet. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sind sie mittlerweile so selten geworden, dass man deren Bewohner immer häufiger auf der Roten Liste der Gefährdeten Arten wiederfindet.

Auch in Dortmund sind Feuchtwiesen nicht oft anzutreffen. Umso wichtiger ist es, die verbliebenen Reste zu erhalten. Dies versuchen wir als Naturschutzgruppe im Naturschutzgebiet "Auf dem Brink" zu bewerkstelligen. Die Feuchtwiese, die wir betreuen, verdankt ihren hohen Grundwasserstand allerdings einer Bergsenkung, die in den 1980er Jahren vonstatten ging. Viele seltene Arten haben sich hier angesiedelt, u.a. das Breitblättrige Knabenkraut, eine einheimische Orchideenart, Riesen-Schachtelhalm oder die Kuckucks-Lichtnelke.

Unsere Aufgabe besteht nun darin, den Wiesencharakter der Fläche zu erhalten. Täten wir das nicht, würde sich die Wiese langfristig in einen standortgemäßen Wald umwandeln, und die seltenen, konkurrenzschwachen Arten könnten nicht überleben.

Zu den Tätigkeiten gehört es,

  • aufkommenden Gehölzwuchs zu entfernen (sowohl in der Fläche als auch randlich, um Beschattung zu vermeiden)

  • die Wiese regelmäßig zu mähen und das Mähgut zu entfernen (dadurch entzieht man der Wiese Biomasse und verhindert eine Nährstoffanreicherung)

  • die Ausbreitung von Neophyten einzudämmen, die oft so konkurrenzstark sind, dass sie die einheimischen und ohnehin gefährdeten Pflanzenarten auslöschen könnten. Dazu zählen die Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau), die Goldrute und das Drüsige Springkraut.

Natürlich haben wir auch generell ein Auge auf diesen Teil des Naturschutzgebietes. Nicht selten stößt man auf unerlaubte Müllablagerungen oder sonstige Hinterlassenschaften von Menschen, die sich dem Angelsport oder einem feuchtfröhlichen Gelage hingegeben haben. Und nicht zuletzt gibt es während eines Einsatzes jede Menge Möglichkeiten, Beobachtungen anzustellen. Die Schönheit der Natur findet man oft im Kleinen - genau hinzuschauen lohnt sich!

Unser zweites Einsatzgebiet ist ein Waldgebiet im Wannebachtal nahe Dortmunder-Holzen. Dort haben wir ca. 15 Nistkästen aufgehängt, um unsere heimische Vogelwelt zu unterstützen. Meise, Kleiber und Co. nehmen die Kästen gerne an. Nach der Brutsaison im Oktober/November müssen sie komplett gesäubert und auf Schäden kontrolliert werden.

Für alle beschriebenden Aufgaben suchen wir Mithelfer/innen. Im Jahr 2015 sind 14 Arbeitseinsätze geplant (Jahresübersicht). Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zu den Arbeitseinsätzen hier.


Was steht an?

  • 6.5.2017, 11:00 Uhr: Ökologisch Kochen mit dem BUND
  • 14.5.2017, 10:45 Uhr: Wanderung "Rund um Barop"
  • 18.5.2017, 19:00 Uhr: BUND-Monatstreffen
 

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